Da ich nun durch einen Gewinn bei einer Verlosung stolze Besitzerin einer Weblog-Domain bin, habe ich mich einmal in den Weiten des www. informiert, was denn nun ein „Weblog“ genau ist ….bisher hatte ich mich nicht damit befasst, aber man will es ja auch richtig machen.
Ein Auszug:
"Weblog" ist ein Begriff, der etwa um die Jahrtausendwende, zuerst auf englischsprachigen Webseiten auftauchte. Zusammengesetzt ist er aus "web" (wie Internet) und "log" (wie -buch) - ein Weblog ist also das Logbuch eines Reisenden durch die Weiten des World Wide Web. Interessante Beobachtungen auf der Reise werden ins Log eingetragen, und weil selbiges Log selbst wiederum im Netz steht, kann jeder mitlesen. Damit der Leser auch etwas von den Beobachtungen hat, sollten Links auf den Gegenstand des Logeintrags verweisen - dies ist meist eine andere Webseite, und der Link ist kein Problem. Und damit aus der Webseite ein Weblog wird, sollte sie regelmäßig durch neue Einträge aktualisiert werden - wie ein Logbuch eben.
Weblogs sind nichts anderes als regelmäßig aktualisierte, sehr subjektive, oft rasend komische, manchmal schon literarische, nicht selten politische Webseiten, gemacht, gepflegt und publiziert von Individualisten, die was zu sagen haben und sich (meist) auch gut ausdrücken können. Weblogs sind keine Nachrichtenquellen, sie sind Kommentare zur Welt- oder auch zur persönlichen Lage des Autors. Die einfachste, schnellste und billigste Möglichkeit, ein Millionenpublikum zu erreichen.
Blogs erobern das Internet, die Medien und machen Meinung – überall auf der Welt. Die ersten Blogs starteten vor knapp sechs Jahren. Ende 2004 waren es allein in den USA bereits acht Millionen, so schätzt das Washingtoner Meinungsforschungsinstitut Pew Internet, und weltweit über 30 Millionen Blogs. Täglich kommen tausende hinzu. Mindestens 32 Millionen US-Bürger lesen regelmäßig diese Privatjournale – vornehmlich politische. Ein Heer von Schülern, Studenten, Managern, Hausfrauen, Ingenieuren, Autoverkäufern, Arbeitslosen, Politikern, Professoren, Rechtsanwälten, Ärzten oder Journalisten speisen die Blogs mit ihren Erlebnissen, Visionen und vor allem Meinungen.
------------
Nun muss ich glatt überlegen, ob ich wirklich das Bedürfnis habe, meine Ansichten und Meinungen der ganzen Welt mitzuteilen. Und mit der ganzen Surferei durch entsprechende Informationsseiten wird man sich erst bewusst, welche Verantwortung man für seine Veröffentlichungen trägt, denn es ist wie eine gläserne Visitenkarte.
Mal sehen, wie ich das weiter führe…
Letzte Kommentare