Nach einem Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sollen sich ältere Arbeitnehmer auf geringere Löhne einstellen, um ihre Beschäftigungschancen zu steigern. Ältere Arbeitnehmer seien in Deutschland aber meist besonders teuer und somit weniger gefragt.
Es wird gefordert, dass billiger sein müsste, wer weniger leistungsfähig sei!
Eine Umkehr der bisherigen Praxis sei erforderlich. Nicht mehr Entlassungen in den Vorruhestand, sondern Fitmachen für Arbeit bis ins Rentenalter sei gefragt. (Bis 67 selbstverständlich - Quasi Fit für die Kiste!)
Siehe auch: http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200013,200050,871008/SH/0/depot/0/
Nun hat doch jüngst *plusminus* (ARD) herausgefunden, dass einige Unternehmen wieder umdenken. Man zieht „reif und erfahren“ dem „jung und dynamisch“ vor.
Man baut verstärkt auf die Erfahrungen der älteren Mitarbeiter, die zudem oft mit hoher Motivation glänzen können.
Experten und Arbeitswissenschaftler befürchten bis zum Jahr 2010 ein großes Defizit an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. Ja, da könnte man dann die „Alten“ aus der Versenkung holen und wieder ins Rennen schicken, gelle! Und wenn wir Glück haben, dürfen wir uns dann im wohlverdienten Ruhestand noch ein paar Jahre an unserer mageren Rente erfreuen. Denn die ist uns sicher – und natürlich deren Kürzung!
Siehe auch
http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/arbeit_und_tarifwesen/aeltere_arbeitnehmer/index.jhtml
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